Startschuß für das vierte Rechenzentrum

 

TelemaxX baut externe, sichere Speicherkapazitäten für Unternehmen weiter aus.

 

Der Spatenstich am 24.10.2011

Mit dem ersten Spatenstich wurde am Montag der Startschuss gegeben zum Bau des vierten Rechenzentrums der TelemaxX Telekommunikation GmbH auf Karlsruher Gemarkung. Im Industriegebiet Rossweid wird mit rund 5000 Quadratmetern Fläche auf zwei Etagen das größte Rechenzentrum des Dienstleisters gebaut werden, in dem künftig bis zu 1500 Kundenracks und bis zu 69.000 einzelne Server beherbergt sein werden. Ein zweiter Block dieser Größenordnung ist bereits an gleichem Ort in Option.

 

„Für mittelständische Betriebe ist es aus wirtschaftlichen Gründen oftmals nicht sinnvoll, ein eigenes Rechenzentrum mit hohem Servicelevel vorzuhalten und selbst zu betreiben“, betonte TelemaxX Geschäftsführer, Dieter Kettermann. Durch die Auslagerung in den Gebäuden des Karlsruher Unternehmens, das 1999 von den Städten und Energieversorgern der Technologieregion gegründet wurde, seien die hohen Anforderungen an unterbrechungsfreie Stromversorgung, Brand- und Klimatechnik sowie der jederzeit schnelle Zugriff auf Daten gewährleistet.

 

Stolz zeigte sich auch die erste Bürgermeisterin Margret Mergen, die hervorhob, welchen wirtschaftlichen Stellenwert die Stadt Karlsruhe im Ranking der größten deutschen Städte einnimmt. In der IT-Hauptstadt Karlsruhe seien mehr als 2500 Unternehmen etwa 20.000 Spezialisten beschäftigt und mit ihrem Dienstleistungs-Angebot der externen Speicherung von Daten unterstütze die TelemaxX den Standort. Auch Dr. Karl Roth, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, sprach sich für weiterhin für eine hundertprozentige Anbindung der TelemaxX-Rechenzentren an die bestehende Glasfaser-Infrastruktur aus. „Damit das IPC4, wie es bei der TelemaxX genannt wird, überhaupt Daten beziehen oder senden kann, bedarf es der Anbindung an die Datenautobahnen. Wir, die Stadtwerke, werden Ihnen helfen, eine sichere Energieversorgung aufzubauen und sicherzustellen“, versprach Roth.

 

In den Rohbau des neuen Rechenzentrums investiert TelemaxX im ersten Bauabschnitt ca. drei Millionen Euro, zur „Veredelung“ werden weitere neun Millionen Euro eingesetzt. Insbesondere die Klimatechnik mit freier Kühlung sei geeignet um den Co2-Ausstoß und den Strombedarf gegenüber konventioneller Technologie spürbar zu reduzieren, erläuterte Kettermann. TelemaxX beschäftigt heute 62 festangestellte Mitarbeiter und 22 Auszubildenden und erwartet 2011 einen Umsatz von etwa 22 Millionen Euro.

 


;